Noch ein Spiel, dann ist das große Ziel erreicht. Nach einer makellosen regulären Saison und einem dominanten Viertelfinale stehen die Dresden Monarchs noch einen Sieg vom erneuten Einzug in den GFL-Bowl „da heeme“ entfernt. Diese Situation kann beflügeln und nochmal zusätzliche Kräfte freisetzen. Sie kann aber auch den Druck erhöhen und für Nervosität sorgen.
Dass die Monarchs mit Druck gut umgehen können, haben sie in der Saison 2026 bewiesen. Und sie haben gezeigt, dass sie in allen Positionsgruppen gut aufgestellt sind, selbst in der „zweiten Reihe“. Das Viertelfinale gegen die Munich Cowboys hat gerade den Backups viele Möglichkeiten zur Entfaltung gegeben. Für die Starter war es ein vergleichsweise leichtes Kräftemessen, da die Cowboys nicht ebenbürtig waren und sich zu viele Fehler leisteten.
Zum Halbfinale kommt mit den Pforzheim Wilddogs ein anderer Gegner nach Dresden, der deutlich stärker auftritt. Nach ihrem Aufstieg haben sich die Wilddogs in der Spitze der GFL Süd festgesetzt. Nach Platz 3 im Vorjahr war es diesmal Platz 2 und ein letztendlich klarer Sieg gegen Hildesheim im Viertelfinale. Da ist eine starke und gut eingespielte Mannschaft am Werk, die insbesondere von ihrem QB Dre’quan Harris dominiert und angeführt wird.
Die Dresden Monarchs sollten also hinreichend gewarnt und vorbereitet sein. Mit Pforzheim kommt ein Gegner, der noch einmal einiges abverlangen wird, um das Ziel des Finaleinzuges zu erreichen. Neben der Favoriten-Stellung gibt es noch einen historischen Fakt auf Seiten der Monarchs: Im vergangenen Jahr waren die Wilddogs im Viertelfinale zu Gast in Dresden und die Monarchs setzten sich mit 41:22 klar durch. Das muss jetzt noch einmal gelingen.
Dresden Monarchs vs. Pforzheim Wilddogs – Sonnabend, 19.09. ab 15:45 Uhr!
